Lehrgang mit AKITA Sensei beim Nakayama Krefeld

Vielen Dank an Sensei Akita für das schöne Wochenende! Ebenso an alle Karateka, die die Zeit hatten, teilzunehmen. Ganz großen Respekt für die Helfer an der Cafeteria und alle sonstigen Unterstützer.

Freitag Abend ab 19:00 Uhr startete der diesjährige Märzlehrgang im kleinen Kreis, in unserem Dojo. Sensei Akita zeigte uns, wie man Oberkörper und Hüfte getrennt voneinander bewegt, und dadurch eine Vorbereitung für die folgende Technik schaffen kann, die für größere Schnelligkeit und Kraft bei der Ausführung sorgt. Nach einigen Wiederholungen der sehr gut auf einander aufgebauten Übungen hatten wir dann die Aufgabe, das Erlernte in den Heian Katas und anhand der Tekki Shodan umzusetzen. Und Schwupps, waren die 90 Minuten „warm up for tomorrow“ schon vorbei.

Den meisten Karateka stand nach dem Training ein Lächeln im Gesicht, offensichtlich scheint es schön gewesen zu sein. Oder war es die Vorfreude auf das Abendessen Buffet? Leider hatten nicht alle Teilnehmer die Zeit, am anschließenden Mondo mit den Meistern Shinji und Erwin teilzunehmen, aber diejenigen, die zum gemeinsamen Essen und Wellnessgetränk bleiben konnten, hatten einen lehrreichen und angenehmen Ausklang des Abends.

Samstag Morgen, der Offizielle Lehrgang!

Cafeteria steht, Turnhalle ist zum Dojo eingerichtet, Hinweisschilder sind aufgehängt.

Pünktlich um 11:00 Uhr beginnt die Unterstufe mit der Wiederholung und Weiterführung der Übungen vom Freitag. Auf die gerade Körperhaltung und exakte Ausführung der Bewegungen legt Sensei das Augenmerk und betont, dass jeder sich selbst über die eigene Haltung und Bewegung bewusst werden muss. Im ersten Oberstufentraining lag der Übungsschwerpunkt auf der Vorbereitung der Technik, durch „make your arm longer“ die Richtung für die kommende Technik zu bestimmen und die Vorspannung für die Ausführung zu vergrößern. Ebenso sollten wir durch die Entspannung der Muskulatur und die Ausnutzung der Schwerkraft zu größerer Schnelligkeit finden.

Bei strahlendem Sonnenschein in der Mittagspause konnten die Teilnehmer die Köstlichkeiten der Cafeteria auch auf dem Außengelände der Kurt Tucholski Gesamtschule genießen und gestärkt in die zweite Runde starten.

Am Nachmittag veranschaulichte Sensei Akita nochmals die korrekte Positionierung der Ellenbogen, die bei sehr vielen Techniken die Gleiche ist. Diese klaren Festsetzungen zur Haltung und Ausführung, sowie die Bezeichnungen der Techniken und Stände seien eine Vereinfachung und Vereinheitlichung Nakayama Shihans gewesen. Auch einer der Aspekte, durch die Karate weltweit eine so große Verbreitung erlangte. „Karate kann jeder erlernen, egal ob jung oder alt, stark oder schwach.“ Übung macht den Meister!

Zum gemeinsamen Abendessen im Krefelder Stadtwaldhaus trafen sich dann noch zwanzig Karate Enthusiasten, um beim sehr reichhaltigen und leckerem, warmen und kalten Buffet noch lange über Karate und alle möglichen anderen Dinge zu philosophieren.

Osu

Günter